Goitzsche

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"Eines der größten Landschaftskunstprojekte der Welt, die Kulturlandschaft Goitzsche, entsteht im ehemaligen Tagebaugebiet Goitzsche." So wirbt ein Faltblatt für diese Region. Sie sollten sich selbst davon überzeugen, was hier in Mitteldeutschland entstanden ist und sich noch weiter verändert.

Die Goitzsche bietet Erholung und Entspannung pur. Der 25 km² große See, und die ihn umgebende Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts ermöglichten Spazieren, Wandern, Radfahren oder Wassersport.

Kernstück für den Besucher der Kulturlandschaft Goitzsche ist der See. An seinem Ufer, entlang der Uferpromenade, warten Gaststätten (u. a. das Restaurant "Seaview" mit herrlichem Ausblick) auf Sie, liegt der Hafen sowie der Pegelturm mit Seebrücke.

 

Sehr gut kann die Goitzsche per Rad erkundet werden. Ein gepflegter Radweg führt um sie herum. Dabei lässt sich die Vielfalt der in den letzten Jahren gestalteten Landschaft am besten betrachten. Ausleihmöglichkeiten für Räder bestehen.

  • Die Uferpromenade führt ein großes Stück am Ufer entlang und vermittelt einen ersten Eindruck vom Ausmaß des Gesamtprojektes.

  • Im Hafen ankert die "Vineta". Jahreszeitlich unterschiedlich schippert sie Gäste über den See (auch Sonderfahrten für Gruppen sind möglich). Segeln und Surfen ist angesagt, aber auch für den Sonnenbader findet sich ein Plätzchen.

  • Der "Pegelturm mit Seebrücke" - gestaltet von Prof. Christ aus Weimar - ist wohl das Projekt, das am ersten ins Auge fällt. Sie liegt unmittelbar an der B 100 und ist vom Parkplatz gut zu erreichen. Der Pegelturm erreichte nach dem Hochwasser 2002 seine geplante Höhe. Über 274 Stufen gelangt man auf die Aussichtsplattform, die sich 26 m über dem Wasserspiegel befindet. Der vielleicht etwas beschwerliche Aufstieg ist vergessen, wenn man oben die herrliche Sicht über den See und seine Uferlandschaft genießen kann.

    Keine Angst, auch wenn der Turm im Wind und durch die Wellen etwas schwankt, er ist gut verankert und ein feines Stahlnetz umhüllt ihn.

    Die zu ihn führende Seebrücke ruht auf 24 miteinander verbundenen Kunststoffpontons, es handelt sich folglich um eine schwimmende Brücke.
    Nachts leuchtet der Pegelturm in wechselnden Farben.

     

  • Weitere, wichtige Projekte, die die Vielgestaltigkeit der Landschaft dokumentieren sind "Das Labyrinth", "Die Hügel", "Schüttkegel", "Die Schwimmenden Steinefelder", "Die Haut der Landschaft", "Der Wächter der Goitzsche", "Das Einlaufbauwerk, "Das Wasserzentrum" und "Die Agora".

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.goitzsche.de

Anreise

Auto: Gute Verkehrsanbindung über die B 100 Bitterfeld - Wittenberg - geringe Entfernung von der Autobahn A 9 (ca. 15 km) - unmittelbar an den Naturpark Dübener Heide grenzend.

Bahnverbindung: Bitterfeld, weiter mit ÖNPV

Möglichkeiten mit dem Bus: www.insa.de

 

 

geändert am 02.01.2010