Details zu Gräfenhainichen

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Hier erhalten Sie ein paar Anregungen. Weitere Informationen in der Tourist-Information Gräfenhainichen im Rathaus bzw. unter www.graefenhainichen.de

St. Marienkirche

Die Kirche entstand in ihrer heutigen Form in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts nach dem 30-jährigem Krieg. Sie ist fast 350 Jahre alt.

Beim Betreten fällt die schön gestaltete Hufeisenempore auf. Ihr schließt sich die Strohwalder Loge an, die für die Schlossherren aus Strohwalde reserviert war. Ihr gegenüber, die Ratsherren Loge, wesentlich einfacher gestaltet.

Der barocke Altaraufsatz stammt von 1666, das Hauptbild zeigt Jesus mit den Jüngern beim Abendmahl. Die aus der gleichen Zeit stammende hölzerne Kanzel ist mit Bildern der vier Evangelisten und Jesus verziert.

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Paul-Gerhard-Kapelle und -Haus

1844 wurde die aus Spenden der Bevölkerung errichtete Paul-Gerhard-Kapelle nach 14-jähriger Bauzeit eingeweiht. Die im klassizistischen Stil erbaute Kapelle diente viele Jahre als Trauerhalle für Bestattungen. Seit 1989 wird sie für Ausstellungen und Konzerte genutzt.

Den Innenraum der Kapelle zieren auf allen vier Seiten hochgezogene Sprossenfenster sowie rechts und links angeordnete schlanke Säulen. Das Lebensgroße Bildnis von Paul Gerhard ist heute im Paul-Gerhard-Haus ausgestellt.

In der Karl-Liebknecht-Straße befindet sich das Paul-Gerhard-Haus. Es entstand Anfang des vorigen Jahrhunderts in Gedenken des großen Sohns der Stadt als christliches Vereinshaus. Heute gehört es - nach umfangreichen Sanierungen - der ev. Kirchgemeinde.

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Weitere Sehenswürdigkeiten

Die Reste der alten Stadtmauer mit Wall und Graben befinden sich in der Mauergasse, nur wenige Meter vom Rathaus entfernt. Auch die alten Tortürme an den Enden der ehemaligen Hauptstraße sind noch erhalten (In der August-Bebel-Straße Richtung Bitterfeld und der Wittenberger Straße Richtung Wittenberg); sie stammen aus dem 14. bzw. 15. Jahrhundert.

In Rathausnähe befindet sich eine kursächsische Distanzsäule aus dem 18 Jahrhundert. Etwas weiter entfernt das Johann-Gottfried-Galle-Denkmal und die Reste der Schlossruine.

Natürlich verfügt die Stadt auch über Museen, das Museum alter Buchdruckmaschinen und das Schlossereimuseum. Mehr zu diesen bitte hier klicken.

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Ferropolis - Stadt aus Eisen

Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch von Ferropolis. Meist wird der Ort mit seinen fünf sanierten Tagebaugroßgeräten in Verbindung gebracht. Sie sind zweifelsfrei die größte Attraktion und da sie Schritt für Schritt begehbar gestaltet werden, steigt auch die Erlebbarkeit der Industrievergangenheit dieser Region.

Von dieser Vergangenheit ist landschaftlich nur noch wenig zu sehen. Aus dem riesigen Tagebauloch entstand inzwischen der Gremminer See (benannt nach dem Ort, der einst hier stand) und Ferropolis bildet eine Halbinsel mit fast 15 Kilometer Uferlinie. Rad- und Wanderwege erschließen das Gebiet.

Zur "Stadt aus Eisen" gehören nicht nur die monströsen Abraumgeräte. Es besteht ein großer musealer Komplex. Zu besichtigen sind unter anderem die Technik der 30 kV Schaltstation und die Schaltwarte. Einen besonderen Platz im Ausstellungsteil nimmt der bei Baggerarbeiten im Tagebau gefundene "Gröbener Waldelefant" ein, dessen Knochen, einschl. Stoßzähnen zu sehen sind. Eine Bildergalerie mit Gemälden zu den Dörfern, die der Kohle weichen mussten, vervollständigt den Ausstellungsteil. Nur wenige Meter entfernt befindet sich das Schienenfahrzeugmuseum, es zählt zu den größten derartigen Freilandmuseen in Deutschland).

Die Freiluftarena mit mehr als 5 000 Sitzplätzen bildet einen weiteren Komplex von Ferropolis. Besonders bei abendlichen Veranstaltungen, wenn die Schatten der riesigen Geräte schemenhaft als Hintergrund erscheinen und der Wind den Duft von Heidelandschaft und Wasser ins Rund trägt, entsteht eine unnachahmliche Athmosphäre. Veranstaltungen von Opern und Konzerten (z.B. Andre Rieu) bis zur modernen Musik (Malt-Festival u. a.) zeugen davon. 

Die Attraktivität von Ferropolis entsteht durch die Einheit von neu entstehender Kultur-/Naturlandschaft und den Zeugen der regionalen Industrievergangenheit. Dieser Ort ist Stätte der Erholung und interessanten Freizeitgestaltung. Er erinnert aber auch an die Leistungen früherer Generationen von Bürgern der Region.

 

Weiterführend Informationen sind im Internet abrufbar: www.ferropolis.de oder per Info-Telefon: 034953/35125 zu erfragen.

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